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Privatkrankenversicherung

Gesetzliche oder private Krankenversicherung?

Diese Frage stellen sich tausende von Bürger in unserer Gesellschaft. Eine sehr wichtige Entscheidung, geht es doch dabei schließlich um Ihre Gesundheit.

Zwischen der GKV (gesetzliche Krankenversicherung) und der PKV (private Krankenversicherung) gibt es erhebliche Unterschiede. Im Gegensatz zu GKV ist bei den privaten Krankenversicherungen jeder freiwillig versichert. Bei den gesetzlichen Krankenkassen sind die meisten pflichtversicher. Arbeitnehmer mit einem Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze (Stand 2007: 47.700 €/Jahr) haben keine andere Wahl. Sie müssen bei der gestzlichen Krankenversicherung pflichtversichert bleiben und können lediglich unter gesetzlichen Krankenkasse und privaten Krankenzusatzversicherungen wählen. Arbeitnehmer mit einem Jahresgehalt oberhalb der Versicherungspflichtgrenze können sich zwischen gesetzlichen und privaten Krankenversicherung frei entscheiden. Außerdem haben Selbständige und Freiberufler die Möglichkeit unabhängig von Ihrem Einkommen sich für die private Krankenversicherung zu entscheiden. Wer von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechselt, ist an diese Entscheidung gebunden. Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist ausgeschlossen.

In der Privatkrankenversicherung wird jede Person individuell nach ihrem Bedarf versichert. Für jede Person wird ein eigener Vertrag mit einem eigenem Beitrag abgeschlossen. Der Umfang des Versicherungsschutzes kann vom Basis- bis zum Spitzenschutz individuell bestimmt werden. In der GKV werden Familienmitglieder unter bestimmten Vorraussetzungen beitragsfrei mitversichert. Der Leistungskatalog von GKV ist einheitlich festgelegt. Nur durch den Abschluss privater Zusatzversicherungen wie zum Beispiel Zahnzusatzversicherung oder Pflegezusatzversicherung kann eine individuelle Erweiterung erreicht werden.

 

Maßgeblich für die Privatkrankenversicherung ist das Alter und der Gesundheitszustand vor Beginn der Versicherung und nicht das Einkommen. Es gilt der Grundsatz: Je früher jemand in die private Krankenversicherung wechselt, desto niedriger ist der Beitrag. Je umfassender der Versicherungsschutz, desto höher ist der Beitrag. Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung werden abhängig vom Einkommen berechnet und es besteht grundsätzlich kein Bezug zum versicherten Leistungsumfang.

Als Mitglied einer Privatkrankenversicherung können Sie sich den Arzt für die ambulante Behandlung frei aussuchen. Darüber hinaus steht Ihnen im Krankenhaus der Chefarzt zur Verfügung. Sie brauchen keine Überweisung, um einen Facharzt aufsuchen zu können. Für die Mitglieder einer gesetzliche Krankenkasse ist eine Behandlung nur durch Vertragsärzte möglich. Die Leistungen müssen zweckmäßig und ausreichend sein. Versicherte bei einer gesetzlichen Krankenkasse bekommen bei steigenden Beträgen immer weniger Leistungen.

Möchten Sie wissen, ob sich der Sprung in die private Krankenversicherung lohnt? Wir würden Ihnen gerne bei diesem Entschluß helfen und Ihnen ein kostenloses Vergleichsangebot zu einer privaten Krankenversicherung anbieten.

Angestellte, die weniger als 47.700 € Brutto im Jahr verdienen, müssen in der gesetzlichen Krankenkasse versichert bleiben. In diesem Fall empfehlen wir Ihnen eine private Zusatzversicherung.

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